Was wäre, wenn wir alle das täten, was wir am besten können? Wenn wir unserer inneren Stimme folgten, die uns unsere Gabe zeigt und den Weg, wie wir sie sinnvoll einsetzen könnten?
Wäre unser Leben nicht einfacher und wären wir nicht befreiter? Wir würden nicht mehr grübeln und nicht nur davon träumen, was wir gerne hätten, sondern Stück für Stück daran arbeiten.
Wären wir nicht produktiver und kämen besser voran? Wäre unsere Gesellschaft vielleicht schon viel weiter entwickelt und würden wir gar niemanden zurücklassen, weil wir einander helfen und jeder seinen Beitrag leistet?
Wären wir nicht zufriedener und damit auch freundlicher zueinander, weil es weniger Neid und Missgunst gäbe?
Wären wir nicht offener und aufnahmefähiger für die Wunder und die Schönheit um uns herum und könnten daraus Kraft schöpfen und profitieren – ganz gratis und ohne viel Aufwand?
Vielleicht hilft dieses Gedankenexperiment, sich mit den ganz persönlichen Potenzialen zu beschäftigen, die eigenen Grenzen zu testen und nach und nach zu verschieben.
Die Intuition ist meistens der richtige Gradmesser und beste Begleiter. Geben wir ihr wieder mehr Raum und schauen zu, wie wir uns entfalten und etwas Großartiges erschaffen. Denn wie oft ist diese innere Stimme so tief in uns vergraben, dass wir sie kaum wahrnehmen? Warum stecken wir in Jobs fest, die uns nicht glücklich machen und für die wir uns Morgen für Morgen aus dem Bett quälen müssen? Warum lassen wir uns von anderen, die wir gar nicht kennen, diktieren, wie wir unsere Zeit zu verbringen haben? Und vor allem: Warum lassen wir uns von klein auf einreden, dass X nicht gehe und Y verrückt oder größenwahnsinnig sei?
Vielleicht sollten wir alle öfter etwas Neues, Unbekanntes wagen. Um herauszufinden, was in uns steckt und dass wir mehr zu mehr fähig sind als wir glauben. Und es einfach tun, anstatt sich in endlosen Gedankenschleifen über das „Hätte-sollte-könnte“ zu verlieren.
I.C.L, 2024

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